(The SoFaB stories will be presented in German only considering that most people only spoke German – especially the refugees)

 

‘Justine hat für jede und jeden stets ein Lächeln bereit. Sie liebt es neue und spannende Partnerschaften zu erschaffen und Leute zusammenzubringen. Ihr warmes und leidenschaftliches Engagement ist bei Social Fabric nicht wegzudenken.’

 

Justine ist anfangs 2017 von einer viermonatigen Reise zurückgekommen und war auf der Suche nach einem Praktikum vor dem Beginn ihres Masterstudiums in Lausanne. Sie hat das erste Mal durch ‘Impact Hub’ von Social Fabric gehört, wo sie sich dann für das Programm “Summerpreneurship” bewarb. Heather, Social Fabric’s Gründerin und jetziges Vorstandsmitglied, hat sie in all dem ‘Start-Up- / Jobsuche-Trubel’ mit ihrer ruhigen und ehrlichen Art angesprochen. Für Justine war schnell klar, dass sie so lange wie möglich bei Social Fabric bleiben möchte. Ihre Aufgaben haben sich stetig verändert, aber die Kommunikation zu Kund*innen, Käufer*innen, Freiwilligen und Teilnehmenden hat sich durchgezogen. Es gefällt ihr nach wie vor sehr gut, viele neue, spannende Menschen kennenzulernen. Diese Menschen motivieren sie, als Co-Leiterin des Vereins engagiert zu bleiben. 


In Basel, wo Justine aufgewachsen ist, hat sie auch ihr Studium begonnen und ihre ersten Jobs angepackt. Sie wollte nach der Schule herausfinden, ob sich ihre soziale Einstellung mit ökonomischen Studien vereinbaren lässt und hat deshalb zwei diametral anders aufgebaute Studiengänge gewählt – Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften. Ihr Denken gründet deshalb sehr stark auf kritischem Hinterfragen von Normen, auf Interesse an Neuem sowie einem Wunsch nach Machbarkeit und Praxis. 

Trotz Masterstudium sowie einem Austauschsemester in Hamburg in Non-Profit Management hat die Fernbeziehung zu Social Fabric gehalten. Darüber ist Justine sehr glücklich und empfindet dies nicht als Selbstverständlichkeit. Sie hatte während ihrem Studium bei Social Fabric einen Job mit extrem viel Flexibilität und bekam volles Vertrauen. 

Justine unterstützt Social Fabric und die Menschen dahinter mit Leidenschaft. Sie ist überzeugt, dass es Social Fabric ohne die Willenskraft der involvierten Menschen nicht gäbe: Heather und Helka haben von Anfang an an Social Fabric geglaubt und all ihr Wissen reingesteckt, und Javid macht es möglich, dass wir von einer erfolgreichen Lehre sprechen können. Alle anderen, die Teil von Social Fabric sind, machen es, weil sie an uns glauben. 

Diese Geschichte aus Justine’s Alltag beschreibt ihr Wesen ganz schön: “Da ich sehr viel Zug fahre und somit ‘anonym’ schon der halben Schweiz begegnet bin, könnte man mich als lebendes Buch bezeichnen. Während ich in Zügen sitze oder durch Strassen laufe, sauge ich alles auf. Wenn ich dann abends zuhause ankomme, erzähle ich die Eindrücke und Erlebnisse, als wären es richtige Geschichten. Um zudem die stressigen Pendler Momente zu überschatten, lautet  meine Devise, smile. Es funktioniert. Meine Sitznachbar*innen und ich haben eine bessere Fahrt und zumindest ich, einen besseren Tag.”