Note that our SoFaB stories are shared in German only, as this campaign is aimed to help our refugee community, who do not speak any English.

 

‘Ruth trägt viele ‘Social-Fabric-Hüte’; Sie ist Freiwillige, Kursleiterin und seit neuestem auch Vorstandsmitglied. Aber vor allem ist sie eine richtige Macherin, voller Energie und stets um ihre persönliche Mission bemüht, Mauern zu durchbrechen.’

 

Ruth hat Social Fabric kennengelernt wegen unserer Gründerin, Heather, und dies sogar noch bevor Social Fabric offiziell gegründet wurde. Von Anfang an war Ruth von der Idee begeistert und inspiriert. Ruth hatte lange nicht die gewünschte Kapazität, um bei Social Fabric mitzuhelfen. Aber seit 2018, nach einer Veränderung im Job, hat Ruth mehr Zeit für freiwilliges Engagement und ist seither in vielen Teilen von Social Fabric involviert; dem Offenen Nähkurs für Geflüchtete, dem Gemeinsamen Nähen und als Nähkursleiterin. 

 

Ruth ist eine ausgebildete Schneiderin, Textil- und Bekleidungsingenieurin aus Deutschland und lebt und arbeitet seit 10 Jahren in der Schweiz. Wenn sie nicht bei Social Fabric engagiert ist oder arbeitet, hilft Ruth im Mentoringprogramm der Organisation ‘Singa’ mit, welches Leute mit Migrationshintergrund beruflich dabei unterstützt beruflich unabhängig zu werden. 

 

Ihre 20-jährige Erfahrung in der Textilbranche, unter anderem als Produktentwicklerin, Modedesigerin und Stoffentwicklerin, ist eine ungemeine Bereicherung für den Social Fabric Vorstand. 

 

Ausserdem ist Ruth eine begeisterte Verfechterin von Kreislaufwirtschaft und hat einige eigene Upcycling-Projekte, gibt Upcycling-Kurse und beteiligt sich an ‘Walk-In-Closet-Events’. Ihr Baby ist jedoch ein ganz neues Upcycling-Projekt, in welchem sie in Zusammenarbeit mit einer französischen Stickerei-Künstlerin aus alten Hosen Gürtel herstellt. Dadurch entstehen aus gespendeten, nicht mehr gebrauchten Stoffen hochwertige Produkte. Ruth zeigt damit Wertschätzung für etwas, was als wertlos angeschaut wird und erhofft sich, dass das immer mehr Menschen tun. 

 

An Social Fabric schätzt Ruth, dass es so ein interkulturelles Umfeld ist und eine grundlegend flache Hierarchie hat, in der alle gleichberechtigt sind. In ihrem Engagement bei Social Fabric ist es Ruht wichtig, dass man miteinander Spass hat. Sie versucht stets, die TeilnehmerInnen aus ihren Komfortzonen zu locken und ihnen doch eine gewisse Struktur zu geben.