Barbara Imobersteg, Journalistin und freiwillige Mitarbeiterin, schreibt regelmässig für Social Fabric. Sie erzählt, was in unserem Nähatelier läuft und wie unsere vielfältige Community Inklusion und Nachhaltigkeit umsetzt.
Alles gleichzeitig, wie so oft. In der Produktion wird noch gearbeitet, Martina schneidet Stoff zu, Rula entfernt Schnallen und Schlaufen – ein grosser Recycling-Auftrag wird gerade umgesetzt. Ein leuchtendes Rotorange dominiert das Atelier ...
Meine Wurzeln – das sind die Traditionen und Bräuche, die Geschichte und Kultur des Landes, wo ich herkomme und geboren wurde. Mit ihnen bin ich verbunden, wo auch immer ich bin. Ich esse Adémè*, ich schliesse die Augen, und ich bin in Togo.
Es ist ruhig im Social Fabric-Nähatelier. Die Nähmaschinen rattern leise, die Scheren durchtrennen gleichmässig Stoffbahnen und das Dampfbügeleisen schnauft sanft dazu.
Auf dem Flipchart steht «heucheln = etwas vorgeben» und «die Landessprache, die Amtssprache». Wir wissen nicht, was während des gemeinsamen Mittagessens diskutiert worden ist.